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Frühzeitig ins Eigenheim starten

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Paar hält einen Schlüssel mit Hausanhänger in die Kamera

Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ist für viele Menschen nach wie vor groß. Ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung steht für Unabhängigkeit, Sicherheit und kann gleichzeitig ein wichtiger Baustein für die Altersvorsorge sein. Mit einer langfristigen Finanzierungsstrategie und konsequentem Sparen lässt sich der Weg zum Wohneigentum gezielt vorbereiten.

Früh mit dem Sparen beginnen

LBS-Experte Albrecht Luz macht Mut: „Der Einstieg ins Wohneigentum beginnt nicht mit der Immobiliensuche, sondern mit dem ersten gesparten Euro.“ Wer früh startet, regelmäßig spart, die Sparrate schrittweise erhöht und staatliche Förderungen nutzt, kann sich auch heute eine solide Basis aufbauen. Dabei müssen es am Anfang keine großen Beträge sein. Entscheidend ist, kontinuierlich Eigenkapital aufzubauen und die Sparleistung mit steigendem Einkommen anzupassen.

Ein früher Abschluss eines Bausparvertrags kann dabei helfen, langfristig Planungssicherheit zu gewinnen. Zusätzliche Unterstützung bieten staatliche Förderungen wie die Wohnungsbauprämie, Wohn-Riester oder vermögenswirksame Leistungen. Gerade junge Menschen und Auszubildende profitieren häufig, da ihr Einkommen oft unter den Fördergrenzen liegt.

Paar plant mit Hausmodell und Unterlagen die Baufinanzierung

Auch kleinere Geldgeschenke aus der Familie oder zusätzliche Einnahmen können den Eigenkapitalaufbau beschleunigen. Entscheidend ist jedoch, konsequent dranzubleiben und das Sparziel nicht aus den Augen zu verlieren. Denn je mehr Eigenkapital beim späteren Immobilienkauf vorhanden ist, desto größer wird in der Regel der finanzielle Spielraum.

Finanzierung gut vorbereiten

Wer sich schon konkret mit dem Immobilienkauf beschäftigt, sollte seine Finanzierung frühzeitig planen. Empfohlen wird ein Mix aus mindestens 20 Prozent Eigenkapital, 30 Prozent Bauspardarlehen und einem Bankkredit. Dabei sollten neben dem eigentlichen Kaufpreis auch die anfallenden Kaufnebenkosten und mögliche Ausgaben für Modernisierung oder Renovierung berücksichtigt werden.

Ein Bausparvertrag ist ein sinnvoller Baustein im Finanzierungsmix, weil er die Konditionen für das spätere Bauspardarlehen frühzeitig festschreibt. Gerade angesichts volatiler Zinsentwicklungen bietet dies Planungssicherheit und Stabilität.

Wichtig ist zudem, die monatliche Belastung realistisch einzuschätzen und ausreichend finanziellen Spielraum für unvorhergesehene Ausgaben einzuplanen. In die Finanzierung einbezogene staatliche Förderprogramme von KfW, regionalen Förderbanken oder dem Bafa können die monatliche Belastung zusätzlich senken. Weitere Informationen gibt es unter www.lbs.de

Und noch ein Tipp: Wer schon bei der Besichtigung der Wunschimmobilie mit dem Finanzierungszertifikat der LBS belegen kann, dass die Finanzierung steht, hat einen klaren Wettbewerbsvorteil. Gerade bei begehrten Immobilien kann eine gut vorbereitete Finanzierung am Ende den entscheidenden Unterschied machen.

■ Redakteur

» AKZ-Presse

■ Fotograf

» KI-generiert/LBS/pexels.com/spp-o

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