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Der Vorverkauf zum Festival der Trierer Unterwelten startet am 28. August – Gewölbe, Krypten und Grabungen warten auf mutige Entdecker

Kaum zu glauben, wie groß die Vorfreude ist, in dunkle Keller hinabzusteigen, geheimnisvolle Gemäuer zu erkunden und das sonnenverwöhnte Tageslicht gegen den zitternden Schein eines Kerzendochtes einzutauschen. Doch beim „Trierer Unterwelten-Festival“ wissen die Besucherinnen und Besucher eben, dass sich der Abstieg lohnt. Auch in diesem Jahr warten wieder viele verschiedene Events in sechs unterschiedlichen Kategorien auf wagemutige Geschichtenentdecker und Geheimniskrämer. Der Vorverkauf startet am 28. August.

Die alten Kellermeister kennen sie noch: Modesta, die erste Äbtissin des Klosters St. Irminen, wandelt seit Jahrhunderten durch die alten Kellergewölbe. Im Live-Hörspiel von Marius Solf, Henning Walker und Hannes Brogmus fragt sie sich, durch den Weinkeller der Vereinigten Hospitien streifend, warum das Kloster eigentlich nicht ihren Namen trägt, sondern den ihrer Nachfolgerin Irmina. Käsesommelier Wolfgang Fusenig setzt der Flüchtigkeit hingegen ein bleibendes Genusserlebnis entgegen: In seinen Veranstaltungen in den Vereinigten Hospitien verbindet er kunstreich Käsespezialitäten der Großregion mit ausgesuchten Weinen der Region – in diesem Jahr sogar mit edelsüßem Special.

Neben beliebten Klassikern wie den Führungen zum Unterirdischen Trier, auf dem Gräberfeld St. Maximin oder unter der Konstantin-Basilika werden die Teilnehmer*innen in diesem Jahr auch gehörig die Leviten gelesen. Zumindest die Krimi- und Gruselleviten. Das Museum am Dom und Autorin Moni Reinsch laden zu „Krimi, Wein und Kerzenschein“ ein, Christopher Marzi zeigt „Hexenwahn und Höllenfeuer“ auf dem Gut Avelsbach, und die Bischöflichen Weingüter wissen mit einer Autorenlesung von Alexander Oetker die beste Verbindung aus Keller-, Wein- und Krimigenuss zu schaffen.

Auch für Familien bietet das Festival etwas: Der „Magische Zirkel“ begrüßt erneut Kinder, Jugendliche und Erwachsene im „magische Gewölbe“ der Weinstube Kesselstatt und verbindet dabei die Kunst der Zauberei mit dem Augenzwinkern der wirklich guten Unterhaltung. Mit Humor wird schließlich jeder Keller gleich weniger gruselig. Das weiß auch Fledermaus Flora, deren Familie seit Jahrhunderten in der Porta Nigra lebt. Leider hat das Fledermaus-Image durch die Vampirgeschichten der Neuzeit erheblich gelitten, und so flattert Flora mit ihren Gästen bis in das unterste Stockwerk des Ostturms und erklärt, warum sie und ihre vielen Verwandten überhaupt nicht gruselig, sondern mückenmäßig wichtig sind.

Ausführliche Informationen und alle Ticketlinks zu den rund 35 unterschiedlichen Veranstaltungsformaten finden Interessierte ab dem 28. August auf der Homepage www.trierer-unterwelten.de. Dort startet ab dem 1. Oktober auch der Vorverkauf der „Langen Nacht der Unterwelten“, die am 14. November wieder in verschiedenen abendlichen Routen ausgewählte Standorte mit aufsehenerregenden Programmpunkten bespielt.

Trier Tourismus und Marketing GmbH
im Auftrag der Stadt Trier
Sichelstraße 34–36 | 54290 Trier
www.trierer-unterwelten.de

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